Satzung des UMCS e.V.

 

  • 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Zweck

 

Der Verein trägt den Namen UMCS und hat seinen Sitz in 92431 Neunburg vorm Wald. Die Geschäftsadresse ist die des 1. Vorstands. Nach Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht in 92421 Schwandorf erhält er den Zusatz e.V. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Turn- und Sportwesens, die Ausübung von Airsoft und die Aufklärungsarbeit über Airsoft. Der Verein steht auf demokratischer Grundlage. Parteipolitische Bestrebungen sind ausgeschlossen.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  1. Abhaltung von geordneten Turn-, Sport und Spielübungen
  2. Durchführung von Versammlungen, Vorträgen und Kursen, Informations- und Aufklärungsveranstaltungen zur Heranführung an den Sport, Ausflügen, Wanderungen und dgl.
  3. Ausbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern
  4. Instandhaltung der Sportgeräte
  5. Teilnahme an Sportveranstaltungen, Turnieren und dgl.
  6. Durchführen von Gemeinschaftlichen Veranstaltungen und Ausflügen der Mitglieder

 

  • 2 Selbstlosigkeit

 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke

2.1

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins weder die eingezahlten Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

2.2

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Gleiches gilt für Verwaltungsaufgaben. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

2.3

Bei der Auflösung, Aufhebung des Vereins, oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den Tierschutzverein Schwandorf e.V. (Siehe §17).

  • 3 Erwerb der Mitgliedschaft

 

Mitglied des Vereins kann jede Person ohne Einschränkung auf bestimmte Personenkreise aus rassischen, religiösen oder politischen Gründen werden. Das Mindestalter für den Beitritt beträgt 16 Jahre.

Der Verein besteht aus ordentlichen und jugendlichen Mitgliedern

Ordentliche Mitglieder sind Volljährige beiderlei Geschlechts, d.h. aktive und passive Mitglieder. Aktive sind solche, die sich in einer oder mehreren Abteilungen turnerisch oder sportlich betätigen. Passive solche, die in keiner Abteilung tätig sind.

Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder beiderlei Geschlechts bis zur Erreichung des 18. Lebensjahres.

Über den schriftlichen Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand. Der Antrag soll den Namen, das Alter, die Anschrift des Antragstellers und die Unterschrift enthalten. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe der Ablehnung bekannt zu geben. Jugendliche Mitglieder bedürfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreters.

 

  • 4 Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet:

  1. Mit dem Tod des Mitglieds
  2. Durch freiwilligen Austritt
  3. Durch Ausschluss aus dem Verein
  4. Durch Streichung von der Mitgliederliste

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands, mindestens 3 Monate vor Ende des Kalenderjahres.

Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es gegen Vereinsinteressen gröblich verstößt, Vereinseigentum vorsätzlich beschädigt oder zerstört, den Ruf des Vereins schädigt und durch grob fahrlässige gesetzeswidrige Handlungen. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu äußern. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied innerhalb einer Monatsfrist das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Nach Ablauf der Berufungsfrist oder der Bestätigung des Ausschließungsbeschlusses in der Mitgliederversammlung wird der Ausschluss aus dem Verein Rechtskräftig.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung der Vereinsbeiträge im Rückstand ist. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen. Nach Erfüllung der Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein, ist eine Mitgliedschaft wieder möglich.

 

  • 5 Mitgliedsbeiträge

 

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Mitgliedbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Für Jugendliche (zwischen 16 und 18 Jahren), Rentner und dgl. Können ermäßigte Beiträge und Fristen festgesetzt werden. Ein Erlass kann nur in besonderen Fällen durch den Vorstand erfolgen. Bei Eintritt in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten.

 

  • 6 Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand
  2. Der Vereinsausschuss
  3. Die Mitgliederversammlung

 

  • 7 Der Vorstand

 

Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassier, dem Schriftführer, der Sportlichen Leitung und dem Medienbeauftragten.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. (Vorstand gemäß §26 BGB). Beide sind einzelvertretungsberechtigt.

Im Innenverhältnis wird vereinbart, dass der Gesamtvorstand bei Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert von 0,01€ bis 199,99 € mit einer 2/3 Mehrheit entscheidet.

 

  • 8 Zuständigkeit des Vorstands

 

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

Er hat vor allem folgende Aufgaben:

  1. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung
  2. Einberufung der Mitgliederversammlung
  3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
  4. Aufstellung von Richtlinien für die Erreichung des im §2 der Satzung niedergelegten Vereinszweckes und Erstellung eines jährlichen Geschäftsberichtes
  5. Beschlussfassung über die Annahme, Ausschluss und Streichung von Mitliedern

Der Vorstand ist verpflichtet, in allen wichtigen Angelegenheiten die Meinung des Vereinsausschusses einzuholen.

 

  • 9 Amtsdauer des Vorstands

 

Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung oder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Kalenderjahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur ordentliche Mitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.

 

  • 10 Beschlussfassung des Vorstands

 

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, schriftlich, mündlich oder fernmündlich einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von fünf Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende anwesend sind. Vorstandssitzungen können sowohl mündlich als auch fernmündlich stattfinden. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind in ein Beschlussbuch zu Beweiszwecken einzutragen. Die Niederschrift soll Ort, Zeit der Vorstandssitzung die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten. Die Niederschrift ist vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.

 

Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichen Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zur beschließenden Regelung erklären.

Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

 

  • 11 Der Vereinsausschuss

 

Der Vereinsausschuss besteht aus:

  1. Dem Vorstand
  2. Bis zu fünf weiteren Mitgliedern
  3. Zwei Revisoren

Der Vereinsausschuss wird in der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von zwei Kalenderjahren gewählt, bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vereinsausschusses im Amt. Als Ausschlussmitglieder sind alle stimmberechtigten Vereinsmitglieder wählbar.

 

Der Vereinsausschuss hat die Aufgabe, wichtige Vereinsangelegenheiten mit dem Vorstand zu beraten. Er unterrichtet sich in geeigneter Weise über Anliegen der Vereinsmitglieder und macht dem Vorstand Vorschläge zur Geschäftsführung. Im Innenverhältnis wird vereinbart, dass der Vereinsausschuss bei Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert von 200,00€ bis 999,99€ mit einer 2/3 Mehrheit entscheidet.

 

Mindestens einmal pro Vierteljahr soll eine Sitzung des Vereinsausschusses stattfinden. Der Vereinsausschuss wird vom Vorsitzenden, oder vom stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins schriftlich, mündlich oder fernmündlich mit einer Frist von fünf Tagen einberufen.

 

Die Sitzungen des Vereinsausschusses werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins geleitet. Ist auch dieser verhindert, so bestimmen die erschienenen Mitglieder des Vereinsausschusses den Sitzungsleiter.

 

Bei der Beschlussfassung entscheidet die 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

 

Die Beschlüsse des Vereinsausschusses sind zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und vom jeweiligen Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vereinsausschussitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmung enthalten. Scheidet ein Mitglied des Vereinsausschusses vorzeitig aus, so kann der Vereinsausschuss für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds ein Ersatzmitglied wählen.

 

Die beiden Revisoren haben mindestens einmal jährlich Kassenprüfungen durchzuführen. Zwischenprüfungen ohne vorherige Anmeldung können sowohl von den Revisoren, wie auch vom Vorsitzenden zusammen mit einem Vorstandsmitglied durchgeführt werden. Kassenprüfungen sind im Kassenbuch zu vermerken.

 

 

 

  • 12 Die Mitgliederversammlung

 

In der Mitgliederversammlung hat jedes wahlberechtigte, ordentliche Mitglied ein Stimmrecht. Das Stimmrecht kann ausschließlich persönlich ausgeübt werden.

Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

  1. Genehmigung des vom Vorstand erstellten Programms zur Durchführung des Vereinszweckes, Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstands, Entlastung des Vorstands und Bildung eines Wahlausschusses bei Neuwahlen.
  2. Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages
  3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Vereinsausschusses
  4. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
  5. Beschlussfassung über die Einberufung gegen einen Auschließungsbeschluss des Vorstands
  6. Im Innverhältnis vereinbart: Beschlussfassung über Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert ab 1000,00€ oder Grundstücksangelegenheiten mit einer 2/3 Mehrheit.

 

In Angelegenheiten, die den Zuständigkeitsbereich des Vorstands oder Vereinschausschusses fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand oder Vereinsausschuss beschließen. Der Vorstand und der Vereinsausschuss können seinerseits in Angelegenheiten ihres Zuständigkeitsbereiches die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

 

  • 13 Die Einberufung der Mitgliederversammlung

 

Die ordentliche Mitglieder-Jahresversammlung findet jeweils möglichst im Monat Januar statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Ladungsfrist von zwei Wochen und unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen.

Mitgliederversammlungen sollen mindestens zweimal im Jahr abgehalten werden. Sie werden vom Vorstand unter Einhaltung einer Ladungsfrist von einer Woche einberufen.

Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

Die Einberufung erfolgt fernmündlich und per E-Mail, wenn die E-Mail Adresse dem Verein mitgeteilt wurde.

 

 

 

  • 14 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.
  2. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlvorganges und der vorherigen Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
  3. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
  4. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse und dgl. beschließt die Mitgliederversammlung.
  5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereint. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
  6. Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszweckes oder die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
  7. Für die Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.
  8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Mitgliederversammlung, die Person des Versammlungsleiters, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung.
  9. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.

 

  • 15 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

 

Jedes Mitglied kann bis spätestens drei Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung selbst. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

 

  • 16 Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 20% aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

 

Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 12, 13, 14 und 15 entsprechend.

 

  • 17 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Der Verwendungszweck, des nach der Beendigung der Liquidation vorhandenen Vereinsvermögens, wurde festgelegt, siehe § 2 Nr. 2.3.

Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend, für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert. Eine Änderung der Satzung hinsichtlich der Person des Anfallberechtigten bedarf der Genehmigung des Finanzamts.

 

  • 18 Vergütung für die Vereinstätigkeit

 

  1. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr. 26 EStG ausgeübt werden.
  2. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. 1 trifft die Mitgliederversammlung. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
  3. Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
  4. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwandsersatzanspruch nach §670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.
  5. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
  6. Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der Steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.